Internationalisierung der Tiroler Museen angestrebt

Kultur / 28.05.2019 • 19:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Innsbruck Der designierte Geschäftsführer der Tiroler Landesmuseen, Peter Assmann, hat für die sechs Standorte in Innsbruck eine „internationalere Ausrichtung“ angekündigt. Assmann, der im November sein Amt antritt, kündigte Ausstellungen im Ferdinandeum über „Frauen im Iran“ oder „Italienische Reisen“ an. Auch die neue Aufsichtsratsvorsitzende, Ex-Sacher-Chefin Elisabeth Gürtler, soll zur Erhöhung der überregionalen Strahlkraft beitragen. Das 200-Jahr-Jubiläum des Ferdinandeums, das im Jahr 2023 ins Haus steht, bezeichnete Assmann als große Motivation.

Auch ein „Haus der Kunst“

Assmann möchte auch die Frage des derzeit nicht vorhandenen Veranstaltungsraumes im Ferdinandeum lösen, den „historischen Ort Zeughaus“ neu bestimmen, und die Dauerausstellung in den Räumlichkeiten im Zwischengang von „Tirol Panorama“ und „Kaiserjägermuseum“ neu konzipieren. Außerdem soll der geplante Umbau des Ferdinandeums bis zum Jahr 2023 abgeschlossen sein. Neben der stärkeren internationalen Ausrichtung soll das Ferdinandeum als eine Art „Haus der Kunst“ etabliert werden.