Eine Superheldin braucht keinen Mann an ihrer Seite

05.06.2019 • 17:44 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die geheimnisvolle Raven alias Mystique (Jennifer Lawrence) gibt die Richtung vor. twentieth century fox
Die geheimnisvolle Raven alias Mystique (Jennifer Lawrence) gibt die Richtung vor. twentieth century fox

In „X-Men: Dark Phoenix“ mucken die Frauen auf.

Comic-Verfilmung Für Frauen waren im Genre der Comic-Verfilmungen eigentlich immer nur die Nebenrollen reserviert. Da war eine Halle Berry als fauchende „Catwoman“ im Jahr 2004 schon eine große Ausnahme. Aber die Zeiten ändern sich, spätestens 2017 zeigte Gal Gadot in „Wonder Woman“, dass eine Superheldin nicht unbedingt einen Mann an ihrer Seite braucht. Jetzt kommt mit „X-Men: Dark Phoenix“ eine weitere weibliche Superheldin aus dem immer noch stark männlich dominierten Kosmos der Marvel-Comics in die Kinos. Sophie Turner spielt in diesem hochkarätig besetzten Actionfilm die junge Jean Grey, die nach dem vermeintlichen Unfalltod ihrer Eltern unter der Obhut von Professor Charles Xavier (James McAvoy) im Internat der Superbegabten aufwächst. Aber die Dominanz von Mastermind Xavier, der gern etwas zu tief ins Schnapsglas blickt, scheint zu bröckeln. Die Damen mucken auf. Wir sollten uns eigentlich „X-Women“ nennen, meint die geheimnisvolle, blaugesichtige Raven alias Mystique (Jennifer Lawrence), und gibt damit die Richtung vor. Der Plot läuft auf einen Zweikampf der Powerfrauen hinaus. Nach einer missglückten Rettungsaktion im Weltall kommt Jean mit einer kosmischen Kraft in Berührung, mit der sie sich in die unheilvolle Dark Phoenix verwandelt.

X-Men: Dark Phoenix

Regie Simon Kinberg, USA, 2019

Darsteller Sophie Turner, Jessica Lawrence, James McAvoy,Michael Fassbender

Start 7. Juni