Um Liebe, Lesen und Diskursbereitschaft

Kultur / 05.06.2019 • 19:44 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das Spiel von Juliette Binoche wertet den Film „Zwischen den Zeilen“ auf. agora films
Das Spiel von Juliette Binoche wertet den Film „Zwischen den Zeilen“ auf. agora films

Die Fragen, die dieser Film behandelt, sind von großer Relevanz.

Drama  Was passiert mit dem geschriebenen Wort in Zeiten der Digitalisierung? Haben gedruckte Bücher da überhaupt noch eine Zukunft? Fragen wie diesen spürt Olivier Assayas in seinem neuen, mit vielen komödiantischen Tönen angereicherten Film nach. Diesmal hat er sich mit Darstellern wie Juliette Binoche zusammengetan und nimmt uns mit ins französische Intellektuellenmilieu. Es sind nicht nur Fragen rund ums Verlagswesen, die Assayas hier umtreiben. Es geht auch um Zwischenmenschliches. „Ich dachte, niemand liest mehr Bücher“. Mit dieser, fast zu einer Art Leitmotiv werdenden Feststellung, beginnt ein Film, der sich einem Milieu verschrieben hat: dem des Pariser Literaturbetriebs. Bei allen unbestreitbaren Stärken  – darunter, nicht zuletzt, das Spiel von Juliette Binoche – präsentiert sich „Zwischen den Zeilen“ mitunter etwas unentschlossen.

Zwischen den Zeilen

Regie Olivier Assayas, Frankreich 2019

Darsteller Juliette Binoche, Guillaume Canet, Vincent Macaigne

Start 7. Juni