Edmund-Kalb-Schau bestens frequentiert

Kultur / 06.08.2019 • 19:55 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Kuratoren Kathleen und Rudolf Sagmeister vor einer Kalb-Zeichnung. Museum
Kuratoren Kathleen und Rudolf Sagmeister vor einer Kalb-Zeichnung. Museum

Wien Die Vorarlberger Kunsthistoriker Kathleen und Rudolf Sagmeister haben mit ihren Forschungen zur Wiederentdeckung des einst verkannten und im konservativen Umfeld als unbequem geltenden Künstlers Edmund Kalb (1900-1952) beigetragen. Erste Ausstellungen mit entsprechender Wirkung fanden vor Jahrzehnten in Dornbirn, der Heimatstadt Kalbs, statt. Rudolf Sagmeister war aber auch aus gutem Grund erpicht darauf, das Werk von Kalb genauso wie jenes des Bregenzers Rudolf Wacker nach außen zu tragen, es mit Vergleichbarem in Verbindung zu bringen, um die Bedeutung zu unterstreichen.

Heuer ist das nun erneut und eindrücklich mit einer Kalb-Ausstellung im Leopold Museum in Wien gelungen, wo seine Selbstporträts mit jenen von Schiele korrespondieren. Die Ausstellung war bislang bestens frequentiert und ist noch bis 18. August geöffnet. VN-cd