Film ab Neu im Kino

Kultur / 14.08.2019 • 18:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Mit
Mit „A Toy Story 4“ bringt Pixar ihren 21. abendfüllenden Spielfilm in die Kinos. Walt Disney

Herzerwärmende und witzige Fortsetzung

Animationsfilm Eigentlich schien die Idee eines vierten Teils von „Toy Story“ schrecklich. Nach dem großartigen Finale, das der dritte Film Woody und seiner Bande vor neun Jahren bescherte, fühlte sich der Gedanke, das Franchise noch einmal zu animieren, einfach nur wie Geldgier an. Und doch ist der vierte Teil unter dem Titel „A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando“ mindestens so bezaubernd wie seine Wegbereiter.

Lieblingsspielzeug

Der erste Teil aus der Zeichentrickschmiede von Pixar (der erste komplett computeranimierte Film) folgte der Rivalität zwischen Woody und Buzz, Andys neuem Liebling, und die Fortsetzungen befassten sich mit den Ängsten der Spielzeuge davor, nicht mehr gebraucht zu werden. Andy ist inzwischen auf dem College und hat seine Spielsachen der kleinen Bonnie (McGraw) gegeben. Die ruhmreichen Tage von Woody (om Hanks) als Liebling sind also vorüber. Die Puppe Dolly (Hunt) hat jetzt das Sagen, während Bonnies neues Lieblingsspielzeug aus Abfallresten besteht. Bonnie hat Forky (Hale) selbst gebastelt: aus einem „Göffel“ (eine löffelartige Gabel), Pfeifenreiniger, Wackelaugen und einem Eisstiel. Leider kann er zunächst nur „Müll“ sagen, was auch alles ist, was er denkt, dass er ist. Er sehnt sich danach, in die nächste Mülltonne zu springen, sich an eine gebrauchte Serviette zu kuscheln und die gruselige Welt zu vergessen, in die er gerade geboren wurde.

Woodys Mission besteht nun darin, Forkys Selbstmordversuche abzufangen und den kleinen Kerl davon zu überzeugen, dass Spielzeug zu sein, eine edle Berufung ist und dass die Freude, die er Bonnie bringt, Grund genug ist, weiterzuleben. „Toy Story – Alles hört auf kein Kommando“, ab 15. August im Kino