Kammermusik, neue Songs und Schubert

Kultur / 17.09.2019 • 18:41 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Marie Spaemann gewann bereits im Alter von 21 Jahren den renommierten Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerb.Andrej Grlic
Marie Spaemann gewann bereits im Alter von 21 Jahren den renommierten Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerb.Andrej Grlic

Die alpenarte beschreitet in der dritten Ausgabe neue musikalische Wege.

Schwarzenberg Die diesjährige alpenarte vereint klassische Kammermusik, neue Songs und außergewöhnliche Arrangements. Im dritten Jahr ihres Bestehens soll das Festival „auch Menschen ansprechen, die normalerweise nicht in klassische Konzerte gehen“, sagt der künstlerische Leiter Sebastian Manz, der das Programm mit der Intendantin in Residence Marie Spaemann erstellt hat.

Viele verschiedene Musikstile möchte Spaemann zusammenkommen lassen – und das anhand eines speziellen Tages-Themas: „The Art of Joy“, „The Art of Female“, „The Art of Song“ und „The Art of Wonder“. Sie erhofft sich, das Publikum durch diesen Zugang anzuregen und eine gewisse Inspiration und Nachdenklichkeit über die Musik hinaus zu tragen.

Ungewöhnliche Kombinationen

Die beteiligten Musiker bringen verschiedenste Einflüsse mit. So ist die Violinistin Aoife Ní Bhriain sowohl in der Klassik als auch im traditionellen irischen Repertoire zuhause. Bariton Bryan Benner, der zudem Gitarrist und Songwriter ist, übersetzt mit seinem Ensemble „The Erlkings“ Kunstlieder ins Englische. Pianistin Anna Magdalena Kokits setzt sich für zeitgenössische Musik ein und arbeitet unter anderem mit dem Vorarlberger Komponisten Richard Dünser zusammen. Ihre Interpretation seiner Nocturne I wird im Abschlusskonzert zu hören sein.

Die Organisatoren sind sich des Standortes Schwarzenberg, Schauplatz der überregional bekannten Schubertiade, bewusst. So liegt diesmal ein Fokus auch auf Werken von Franz Schubert. Neben dem bekannten „Forellenquintett“ werden auch frische Interpretationen zu hören sein.

Ein wichtiger Teil des Konzepts sind Workshops an Schulen. Zwei Tage an drei Vorarlberger Schulen liegen bereits hinter Marie Spaemann, Sebastian Manz und der Pianistin Anna Magdalena Kokits. Manz geht es bei der alpenarte darum, „Barrieren zu überwinden und einen nahbaren Austausch fördern“.

Alpenarte 2019: 10. bis 13. Oktober, Angelika-Kauffmann-Saal, Schwarzenberg. Programm und Tickets unter: www.alpenarte.at