Weltraumdrama mit prominenter Besetzung

Kultur / 18.09.2019 • 18:18 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
McBride (Pitt) gehört zu den erfahrensten Astronauten, der höchst kritische Situationen ruhig überlebt. AP
McBride (Pitt) gehört zu den erfahrensten Astronauten, der höchst kritische Situationen ruhig überlebt. AP

Roy McBride reist ins Weltall, um nach seinem verschwundenen Vater zu suchen.

abenteuer Der Weltraum übt schon seit jeher eine besondere Faszination auf Filmemacher aus. Schließlich kommt die Weite des Alls auf der großen Kinoleinwand besonders eindrucksvoll zur Geltung. Stanley Kubricks Klassiker „2001: Odyssee im Weltraum“ aus dem Jahr 1968 zeugt davon genauso wie die aktuelleren Abenteuer „First Man“ über die Mondlandung und der mehrfache Oscargewinner „Gravity“. Auf einen ähnlichen Reiz setzt auch das Weltraumdrama „Ad Astra – Zu den Sternen“, das in der nahen Zukunft spielt und mit Brad Pitt, Tommy Lee Jones und Liv Tyler äußerst prominent besetzt ist.

Roy McBride (Pitt) gehört zu den erfahrensten Astronauten, der selbst höchst kritische Situationen ruhig überlebt. Schon seit Vater Clifford war Astronaut, ein hochdekorierter Held noch dazu. Doch vor 29 Jahren aber verschwand er spurlos bei einer Mission im Weltraum. Nun gibt es jedoch Anzeichen dafür, dass Clifford McBride (Tommy Lee Jones) noch lebt – und mit seinen Aktivitäten nahe dem Planeten Neptun eine große Gefahr für die gesamte Bevölkerung auf der Erde ist. Das Militär engagiert seinen Sohn Roy, um ihn in einer streng geheimen Mission zu finden.

Imposante Bilder

Wie schon in anderen Werken, die im Weltraum spielten, steht die Weite des Alls auch bei „Ad Astra“ symbolisch für die Einsamkeit seiner Hauptfigur. Roy ist ein Einzelgänger, seine Ehe längst gescheitert (kurzer Auftritt von Liv Tyler). Die Bilder aus dem All sind dabei durchaus imposant. Das gilt nicht nur für die Szenen, in denen der scheinbar unendliche Raum die gesamte Leinwand einnimmt. Auch die Größenverhältnisse fängt Regisseur James Gray („Die versunkene Stadt Z“) gekonnt ein, etwa auf dem Mond und dem Mars, wo die Menschheit dank technologischer Höchstleistungen enorme Außenstationen erbaut hat. Trotz der ausgelegten Spannungsbögen und einiger Actionelemente wirkt „Ad Astra“ seltsam energielos und man treibt als Zuschauer ähnlich meditativ durch das Werk wie Roy durch das All.

Ad Astra – Zu den Sternen

Regie James Gray

Darsteller Brad Pitt, Tommy Lee Jones, Ruth Negga, Liv Tyler, Donald Sutherland, Ravi Kapoor

Start 20. September