Werke aus Gurlitt-Fund erstmals in Israel zu sehen

Kultur / 23.09.2019 • 21:34 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Jerusalem Der Fund der Gurlitt-Sammlung galt als Sensation und verschaffte dem Thema NS-Raubkunst große Aufmerksamkeit. Mehr als 80 Werke aus dem Erbe des deutschen Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt (1895-1956) sind nun ab Dienstag erstmals in Israel zu sehen. Die Ausstellung im Israel-Museum in Jerusalem zeigt Werke von Künstlern wie Otto Dix, Max Ernst und Claude Monet. Sie befasst sich auch mit der komplexen Figur Gurlitt, der einer der wichtigsten Kunsthändler der Nationalsozialisten war. Im Besitz von Gurlitts Sohn Cornelius waren 2012 rund 1500 Werke, viele auf Papier, entdeckt worden. Teile der Sammlung standen im Verdacht, jüdischen Besitzern während der Nazi-Zeit geraubt worden zu sein. Cornelius Gurlitt starb 2014. Er vermachte die ganze Sammlung dem Kunstmuseum Bern, das bereits Gurlitt-Ausstellungen präsentierte.