„Ufo-Alarm“ bei Shaun und seinen Freunden

Kultur / 25.09.2019 • 18:55 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
„Shaun das Schaf – Ufo-Alarm“ bietet viele unterhaltsame Momente. Impuls Pictures

Außerirdische Besucher wirbeln das Leben auf dem Bauernhof durcheinander.

Animationsfilm 1995 war Shaun noch einer unter vielen – in dem lustig animierten Film „Wallace & Gromit – Unter Schafen“. Mittlerweile ist das pfiffige Tier der britischen Aardman-Studios selbst berühmt und eine profitable Marke: Es gibt eine eigene Serie mit 150 Folgen rund um den wolligen Unruhestifter und seine Freunde, dazu Plüschtiere, Kissen, Rucksäcke, Schlüsselanhänger und sogar Spielplätze, Cafés und Themenparks. 2015 eroberte „Shaun das Schaf“ die Herzen der Kinozuschauer. Nun kommt das zweite, mit Stop-Motion animierte Abenteuer auf die große Leinwand: „Ufo-Alarm“ heißt das Werk, in dem außerirdischer Besuch das Leben auf dem Bauernhof im verschlafenen Mossy Bottom gewaltig durcheinander wirbelt. Es macht Spaß, wieder in das Knetfiguren-Universum mit den Schafen, dem Hund Bitzer und den Schweinen einzutauchen – und natürlich mit dem Bauern, der gleich zu Beginn einem wagemutigen Auftritt mit rotem Slip und Wollsocken hat. Die Figuren sind dabei liebenswert schrullig wie eh und je, die Geschichte ist amüsant und geht zu Herzen: Lu-La ist ein Wesen von einem anderen Stern und noch ein Kind. Sie vermisst ihre Eltern und will möglichst bald nach Hause zurückkehren.

Herrlich verrückt

Doch das ist nicht so leicht, denn ihr Raumschiff ist verschwunden. Und dann ist noch Geheimagentin Red, die das Alien-Mädchen unbedingt einfangen will. Lu-La muss sich deshalb verstecken. Im Dorf sprechen trotzdem alle nur noch von dem Ufo, das im Wald gelandet sein soll. Das bringt den Bauern auf eine Geschäftsidee, von der er sich viel Geld erhofft: ein Farmageddon, ein Abenteuerpark rund ums Weltall.

Der Film bietet viele unterhaltsame Momente. Nett auch die vielen Anspielungen auf andere Filme, etwa auf Steven Spielbergs „E.T.“. An die Originalität des ersten Films reicht das Abenteuer allerdings nicht ganz heran. Dazu ist die Geschichte in einigen Teilen zu vorhersehbar. Ein lustiger Kinonachmittag ist aber garantiert, auch weil es viel Situationskomik gibt und die Ideen, die sich das Team ausgedacht hat, einfach herrlich verrückt sind.

Shaun das Schaf – Der Film: Ufo-Alarm

Regie Will Becher, Richard Phelan

Start 26. September