Stefan Sagmeister sorgt für Schönheit im öffentlichen Raum

Kultur / 04.10.2019 • 19:18 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
„Beautification“ heißt das Projekt, das Street-Art-Künstler nach Vorgaben von Stefan Sagmeister in Wien umsetzten. apa, Tesarek
„Beautification“ heißt das Projekt, das Street-Art-Künstler nach Vorgaben von Stefan Sagmeister in Wien umsetzten. apa, Tesarek

Wien Nach dem großen Erfolg seiner Beauty-Ausstellung, die mehrere Monate für einen Besucheransturm auf das Wiener MAK sorgte und später in Frankfurt ebenso anziehend wirkte, setzt der bekannte, aus Vorarlberg stammende, in New York tätige Grafikdesigner Stefan Sagmeister nun in Wien nach: „Beautification“ heißt das Kunstprojekt, für das die Street-Art-Künstler vom Wiener Designstudio B-98 eine Wand entlang des Asperner Seeparks nach Sagmeisters Vorgaben in ein nun rund 400 Quadratmeter großes, leuchtend buntes Statement für Schönheit im öffentlichen Raum verwandelten. Als Inspiration diente die Seestadt selbst – die Komposition aus Mustern und Texten stellt das Element Wasser in den Mittelpunkt.

Die Wand entlang der Janis-Joplin-Promenade wurde nicht ohne Grund als Träger für diese großflächige Intervention ausgewählt. Sie liegt bewusst im Schnittpunkt typischer Seestadt-Sphären: jene des Parks als Treffpunkt und Ort für Erholung, Sport und Spiel einerseits, andererseits die attraktiven Wohngebäude, welche die schon bekannte Skyline des neuen Stadtteils prägen, und schließlich die Sphäre des gerade rasant wachsenden Seeparkquartiers. „Öffent­liche Räume, die künstlerisch gestaltet werden, helfen mit, die Identität eines Ortes zu formen“, weiß KÖR-Geschäfts­führerin Martina Taig.