Fünf Kandidaten für den Buchpreis

Kultur / 08.10.2019 • 20:05 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Raphaela Edelbauer hat die Chance auf einen Doppelerfolg.

Wien Wie schon 2017 Robert Menasse mit „Die Hauptstadt“, steht Raphaela Edelbauer mit ihrem Roman „Das flüssige Land“ nicht nur für den Deutschen Buchpreis, sondern auch für den Österreichischen Buchpreis auf der Shortlist. Mit ihr rittern Sophie Reyer, Karl-Markus Gauß, Clemens J. Setz und Norbert Gstrein um die Auszeichnung. Der Deutsche Buchpreis wird am 14. Oktober vergeben, der Österreichische am 4. November. Von der Longlist hat die Jury (bestehend aus der Germanistin Pia Janke, dem Buchhändler Robert Renk, der Journalistin Anne-Catherine Simon sowie den Kritikern Christian Schacherreiter und Uwe Wittstock) fünf Titel gestrichen, darunter Bücher so prominenter Autoren wie Gerhard Roth oder Marlene Streeruwitz. Verblieben ist nun ein Quintett, das sich Hoffnungen auf den mit 20.000 Euro dotierten Preis, der zum vierten Mal vergeben wird, machen darf. Marko Dinic, Angela Lehner und Tanja Raich sind in der Endrunde für den Debütpreis.

Österreichischer Buchpreis

Shortlist

Raphaela Edelbauer Das flüssige Land (Klett-Cotta)

Karl-Markus Gauß Abenteuerliche Reise durch mein Zimmer (Zsolnay)

Norbert Gstrein Als ich jung war

(Carl Hanser)

Sophie Reyer Mutter brennt

(edition keiper)

Clemens J. Setz Der Trost runder Dinge (Suhrkamp)

 

Debütpreis

Marko Dinic Die guten Tage (Zsolnay)

Angela Lehner Vater unser (Hanser)

Tanja Raich Jesolo (Blessing)