Volkstheater in dramatischer finanzieller Schieflage

Kultur / 08.10.2019 • 20:05 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien Schon bei der Suche nach der neuen künstlerischen Leitung ist die schwierige finanzielle Lage des traditionsreichen Wiener Volkstheaters stets präsent gewesen. Der Stadtrechnungshof hat nun die „prekäre Lage“ dargelegt. Die Eigenmittelquote  des Hauses, das von der Stadt Wien mit etwa 22 Millionen Euro bezuschusst wird, liegt nur bei knapp über acht Prozent. Die Besucherzahlen seien stark gesunken. Die Misere betrifft auch das Budget des Bundes, der für Sanierungen des Hauses aufkommen will. Mit Ende der Saison übergibt Anna Badora die künstlerische Leitung an den Deutschen Kay Voges.