Film ab Neu im Kino

Kultur / 16.10.2019 • 18:37 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
„Lino – ein voll verkatertes Abenteuer“ ist ein Animationsspaß für die ganze Familie. Little Dream Pictures

Ozon verfilmte Missbrauch in der Kirche

Drama Seit Jahren erschüttert ein Missbrauchsskandal um den inzwischen verurteilten Priester Bernard Preynat die katholische Kirche in Frankreich. Starregisseur François Ozon hat sich mit seinem preisgekröntem Berlinale-Film „Gelobt sei Gott“ vor allem die Perspektive der Opfer vorgenommen. Anhand der Schicksale von Alexandre (Melvil Poupaud), François (Denis Menochet) und Emmanuel (Swann Arlaud) erzählt er, wie unterschiedlich seine männlichen Protagonisten mit ihrem seit Jahrzehnten realen Schicksal umgehen, auch wie sie teils körperlich daran brechen. Während Ozon die Dreharbeiten noch vor der im erzkonservativen Lyon sehr mächtigen Kirche verstecken musste, hat die Wirklichkeit den Film inzwischen überholt. Ein Kirchengericht entließ Preynat wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen aus dem Klerikerstand. „Gelobt sei Gott“, ab 17. Oktober u.a. im Kino Rio Feldkirch

 

Ein tierisches Animationsabenteuer

Animationsfilm Lino ist und war immer schon ein echter Pechvogel. Das ändert sich auch nicht, als er dank seines selbst gebastelten Katzenkostüms einen Job als Animateur antreten kann: Kinder fallen über ihn her und seine Vermieterin setzt ihn vor die Tür. In seiner Verzweiflung wendet sich Lino an den Magier Don Leon – dessen Zauberelixier ihn allerdings in einen richtigen Kater verwandelt. Bald wird Lino von der Polizei verfolgt, die ihn fälschlicherweise für einen Einbrecher hält und stolpert auch noch über ein kleines Waisenmädchen. So geht die abenteuerliche Flucht eben gemeinsam mit der Kleinen und Zauberer Don Leon weiter. „Lino – ein voll verkatertes Abenteuer“: läuft ab 17. Oktober im Kino