Kulturstadtbewerber werden auch in Zukunft zusammenarbeiten

Kultur / 16.10.2019 • 22:51 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bgm. Andrea Kaufmann und Roland Jörg präsentierten Dornbirner Kulturleitbild. RH
Bgm. Andrea Kaufmann und Roland Jörg präsentierten Dornbirner Kulturleitbild. RH

Dornbirn Vor vier Jahren hat die Stadt Dornbirn ihr bereits zweites Kulturleitbild für den Zeitraum 2015 bis 2025 präsentiert. Im Zuge der Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2024 wurde das Leitbild nun erweitert und um weitere Handlungsfelder und Zielsetzungen bis 2030 ergänzt. „Die Kultur spielt in ganz vielen Lebensbereichen eine große Rolle. Indem wir sie weiterhin in den Mittelpunkt rücken, schaffen wir einen klaren Mehrwert für die Stadt und die ganze Region“, erläutert Bürgermeisterin Andrea Kaufmann. Das zeuge von Lebendigkeit und Offenheit.

3,5 Prozent des Budgets

Insgesamt, das heißt, inklusive der Kosten für die Musikschule oder das Museum inatura, gibt die Stadt 9,5 Millionen Euro für Kunst und Kultur aus. Gemessen am Gesamtbudget sind das 3,5 Prozent und das ist ein guter Vergleichswert. Im Bewerbungsprozess für den Kulturhauptstadttitel hat sich der Wunsch und die Notwendigkeit einer engeren Kooperation und Koordination der kulturellen Planung zwischen Städten und Gemeinden herauskristallisiert. Ungeachtet, ob Dornbirn plus, also die Städte Dornbirn, Hohenems, Feldkirch und die Regio Bregenzerwald den Titel von der EU-Jury am 12. November dieses Jahres zugeschlagen bekommen, ist eine weitere Zusammenarbeit geplant. Aus dem Leitbild ersichtlich sind auch zukünftige Gebäudenutzungen. Ein möglicher Standort für ein Industriemuseum wäre die alte Stadthalle. Eine Adaptierung des Kulturhauses wird diskutiert. VN