„Es war ein sehr guter und wertschätzender Tag“

Kultur / 07.11.2019 • 18:39 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das Team von Dornbirn plus rund um Theresa Bubik, Bettina Steindl, Lisa-Maria Alge (v. l.) freut sich über einen gelungenen Jury-Besuch. Dornbirn plus
Das Team von Dornbirn plus rund um Theresa Bubik, Bettina Steindl, Lisa-Maria Alge (v. l.) freut sich über einen gelungenen Jury-Besuch. Dornbirn plus

Kulturhauptstadt-Jury besuchte Region Dornbirn plus.

Dornbirn Am kommenden Dienstag fällt die Entscheidung, wer den Titel Kulturhauptstadt Europas 2024 in Österreich tragen wird. Neben der Region „Dornbirn plus“, also Dornbirn, Hohenems, Feldkirch und die Regio Bregenzerwald, gehen das Salzkammergut, mit Bad Ischl an der Spitze, und St. Pölten ins Rennen um den Titel. Ein entscheidender Tag liegt hinter dem Vorarlberger Kulturhauptstadt-Team rund um Kulturmanagerin Bettina Steindl. Am Mittwoch stand für die EU-Jury der Besuch in Vorarlberg auf dem Programm. Vor Ort wurde überprüft, ob man das umsetzen kann, was im schriftlichen Konzept unter dem Titel Outburst of Courage (Mutausbruch) angeführt wurde.

Beim Besuch ging es nicht um eine Landschaftsführung durch Vorarlberg, wie Bettina Steindl gegenüber den VN erklärt. „Wir wollten der Jury jene Inhalte zeigen, die wir im schriftlichen Bewerbungsdokument, dem sogenannten Bid Book, erarbeitet haben.“ Die Tour führte die vier Mitglieder der insgesamt zwölfköpfigen Jury von Dornbirn in den Bregenzerwald, nach Hohenems und schließlich nach Feldkirch.

Mutige Themen

Zu viel verraten wollte Steindl über den zuvor geheim gehaltenen Jurybesuch nicht. Nur so viel: „Wir konnten der Jury einen sehr guten Überblick unsere Inhalte aber auch den Mut der Region vermitteln. Durch die großartige Unterstützung der Kulturinstitutionen ist es uns gelungen, Vorarlberg in ein sehr gutes Licht zu rücken.“ Man habe sich mit Themen beschäftigt, die für Europa entscheidend sind, etwa mit dem Fachkräftemangel und dem Fehlen von Frauen in Führungspositionen, aber auch mit Fragen des Zusammenlebens. „Die Jury gibt sich freilich noch sehr bedeckt. Es war aber ein guter und sehr wertschätzender Tag. Eine Rückmeldung werden wir nächste Woche bei der Titelverkündung erhalten“, so Steindl. VN-TAS

„Wir konnten der Jury einen sehr guten Überblick über unsere Inhalte vermitteln.