Kulturhauptstadt-Jury besuchte Region „Dornbirn plus“

Kultur / 07.11.2019 • 18:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Theresa Bubik, Bettina Steindl und Lisa-Maria Alge, das Kernteam für das 2024-Projekt Dornbirn plus.

Kulturmanagerin Bettina Steindl spricht von einem „sehr guten und wertschätzenden Besuch“.

Tanja Schwendinger

Dornbirn Am kommenden Dienstag fällt die Entscheidung, wer den Titel Kulturhauptstadt Europas 2024 in Österreich tragen wird. Neben der Region „Dornbirn plus“, also den Städten Dornbirn, Hohenems, Feldkirch und der Regio Bregenzerwald, gehen das Salzkammergut mit Bad Ischl an der Spitze, und St. Pölten ins Rennen um den Titel. Ein entscheidender Tag liegt hinter dem Vorarlberger Kulturhauptstadt-Team rund um Kulturmanagerin Bettina Steindl. Am Mittwoch stand für die EU-Jury der Besuch in Vorarlberg auf dem Programm. Vor Ort wurde überprüft, ob man das umsetzen kann, was im schriftlichen Konzept unter dem Titel „Outburst of Courage“ (Mutausbruch) angeführt wurde.

Beim Besuch ging es nicht um eine Landschaftsführung durch Vorarlberg, wie Bettina Steindl gegenüber den VN erklärt. „Wir wollten der Jury jene Inhalte zeigen, die wir im schriftlichen Bewerbungsdokument, dem sogenannten Bid Book erarbeitet haben.“ Die Tour führte die vier Mitglieder der insgesamt zwölfköpfigen Jury von Dornbirn in den Bregenzerwald, nach Hohenems und schließlich nach Feldkirch.

Zu viel wollte Steindl über den zuvor geheim gehaltenen Jurybesuch nicht verraten. Nur so viel: „Wir konnten der Jury einen sehr guten Überblick über unsere Inhalte, aber auch den Mut der Region vermitteln. Wir konnten Vorarlberg durch die Unterstützung der Kulturinstitutionen in ein sehr gutes Licht rücken.“ Man habe sich mit Themen beschäftigt, die für ganz Europa entscheidend sind, etwa mit dem Fachkräftemangel und dem Fehlen von Frauen in Führungsriegen, aber auch mit Fragen des Zusammenlebens. „Die Jury gibt sich freilich noch sehr bedeckt. Es war aber ein guter und sehr wertschätzender Tag. Eine Rückmeldung werden wir nächste Woche bei der Titelverkündung erhalten.“