Film ab Neu im Kino

Kultur / 13.11.2019 • 18:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
In „My Zoe“ wird eine Familie von einem schlimmen Schicksalsschlag getroffen. WArner Bros
In „My Zoe“ wird eine Familie von einem schlimmen Schicksalsschlag getroffen. WArner Bros

Eine großangelegte ­Filmbiografie

Biografie Ulrich Zwingli zählte zu den großen Reformatoren und schrieb als Schweizer Humanist Geschichte. Regisseur Stefan Haupt widmet seinem Landsmann mit „Zwingli – Der Reformator“ nun eine großangelegte Filmbiografie, für die er Max Simonischek – Sohn der Burgtheaterlegende Peter Simonischek – als Hauptdarsteller gewann. Das opulente Historiendrama positioniert Zwingli auf einer Stufe mit Luther und Calvin und als Frontkämpfer für eine neue Weltordnung. Zwinglis Ideen einer Gesellschaft, die sich um die Armen und Kranken kümmert und die Rechte von Frauen und Kindern schützt, erscheinen dabei so aktuell wie damals. „Zwingli – Der Reformator“ läuft ab 15. November im Kino

 

Zwischen Science-Fiction und Rededrama

Drama Im neuen Film von Julie Delpy wird eine Familie von einem schlimmen Schicksalsschlag getroffen. Delpy spielt die Genetikerin Isabelle, die in Berlin lebt und sich das Sorgerecht für ihre Tochter Zoe mit ihrem Ex-Mann James (Richard Armitage) teilt. Nach einem Unfall hat Zoe eine Hirnblutung. Die Ärzte wollen die Geräte abstellen – für die Eltern der größte Albtraum. Isabelle will den Tod ihrer Tochter nicht akzeptieren. Heimlich entnimmt sie Zoe kurz vor deren Tod Gewebeproben und reist damit nach Moskau; sie will ihre Tochter von einem Mediziner (Daniel Brühl) klonen lassen. Delpy hat hierbei auch das Drehbuch geschrieben und Regie geführt. „My Zoe“ läuft ab 15. November u.a. im Cinema Dornbirn