„Eine Achterbahnfahrt der Gefühle“

Kultur / 18.11.2019 • 18:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Für Jan Klammer und Valentin Hämmerle ist es das erste große Filmprojekt.
Für Jan Klammer und Valentin Hämmerle ist es das erste große Filmprojekt.

Bregenzer wirkten in Kurzfilmprojekt mit, das auf internationalen Filmfestivals gezeigt werden soll.

Wien, Bregenz Die Werkschau der Filmakademie Wien präsentiert in dieser Woche bereits zum fünften Mal eine aktuelle Auswahl des filmischen Schaffens ihrer Studierenden. An drei Abenden werden die neuesten Arbeiten auf großer Leinwand zu sehen sein. In dem Kurzfilm „Topfpalmen“, der heute, Dienstag, im Wiener Gartenbaukino erstmals gezeigt wird, erzählt die deutsche Regisseurin Rosa Friedrich von einer schrillen Hochzeitsfeier, bei der nicht nur die Stimmung zu platzen droht. Ausgewachsene Familiendramen nehmen in diesem Kurzfilm ihren unerbittlichen Lauf.

An der Umsetzung des 25-minütigen Streifens beteiligt waren auch die Bregenzer Szenenbildner Jan Klammer (30) und Valentin Hämmerle (24). Dabei handelt es sich um das erste große Filmprojekt der Vorarlberger. „Für uns als Setdesigner ist der Film eine besonders interessante Herausforderung, da das Drehbuch eine außergewöhnliche Achterbahnfahrt der Gefühle erzählt. Der surrealen Stimmung der Geschichte wollten wir eine zusätzliche visuelle Erzählebene hinzufügen“, erzählen die Filmemacher im VN-Gespräch. Jan Klammer, der derzeit an der Technischen Universität in Berln studiert, beschäftigte sich bereits intensiv mit der Bühnengestaltung und entwarf unter anderem das Bühnenbild für „Der Frieden“ am Schauspielhaus Chemnitz. Valentin Hämmerle, Student an der Angewandten in Wien, arbeitete bereits als Set-Designer für Modezeitschriften wie die Vogue oder Harper’s Bazar und war während seines Studiums bereits an der Produktion mehrerer Kurzfilm- und Musikvideos beteiligt.

Der Film „Topfpalmen“ wird die kommenden Jahre auf Kurzfilmfestivals rund um die Welt reisen. Derzeit laufe der Einreichprozess. Neben weiteren Förderstellen beteiligte sich auch das Land Vorarlberg an der Finanzierung des Projekts. VN-TAS