Tiroler Festspiele fokussieren Wagner, Rossini und Beethoven

Kultur / 21.11.2019 • 19:51 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Erl Die Festspiele in Erl setzen im Sommer 2020 auf die Oper „Lohengrin“ von Richard Wagner und auf die „Königskinder“ von Engelbert Humperdinck. Die Rossini-Oper „Bianca e Falliero“ komplettiert den Dreierreigen. Darüber hinaus konzentriert man sich auf die Musik von Ludwig van Beethoven und Franui. Die Musik von Richard Wagner ist somit auch unter der Intendanz von Bernd Loebe eine wichtige Konstante in Erl. Für die Oper „Lohengrin“ versprach man mit der jungen Regisseurin Katharina Thoma „Frische im Umgang mit Wagner“. Eine Tradition behält er mit dem Auftritt der Band Franui bei. Darüber hinaus erklingen die Sinfonien vier und fünf und die Klavierkonzerte von Ludwig van Beethoven. Neuerungen gibt es aber ab sofort in Sachen Festspielhaus. „Der Ausbau um 15 Millionen Euro ist abgeschlossen“, merkte Festspielpräsident Hans Peter Haselsteiner an. Kernstück des Gebäudeteiles sei ein neuer Probensaal, der auch als Kammermusiksaal fungieren werde.

Ermittlungen wegen Untreue

Die Ermittlungen rund um den ehemaligen Erl-Chef Gustav Kuhn sind nun hingegen um eine Facette reicher: Die Staatsanwaltschaft Innsbruck beauftragte das Landeskriminalamt mit Ermittlungen wegen Untreue gegen Unbekannt. Es geht um den Vorwurf, dass die Heizöl-Rechnungen für Kuhns Privathaus von den Festspielen Erl bezahlt worden sein sollen.