Künstlerin Maria Anwander zeigt Flagge

Kultur / 22.11.2019 • 19:46 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien Fahnen sind Insignien der Macht. Fahnen an einem markanten Punkt symbolisieren einen territorialen Anspruch oder dienen als Orientierungspunkte. Zugleich steht „Flagge zeigen“ sinnverwandt für die Metapher des Bekennens. Mit dem Kunstprojekt „Flagge zeigen“ plädiert das Wiener WUK für eine gerechtere Welt. Die Fahne am höchsten Punkt des Gebäudes ist zugleich Landmark und Orientierungspunkt über dem Häusermeer der Stadt. In loser Reihenfolge werden Künstler eingeladen, ein Statement zu entwickeln.

Die Vorarlbergerin Maria Anwander, die jüngst mit dem Förderpreis der Klocker-Stiftung ausgezeichnet wurde, hat eine Arbeit entwickelt, in der die Nationalflaggen der Welt eine Einheit bilden. Ihr Werk ist ab 26. November bis Februar nächsten Jahres zu sehen.