Große Namen auf der Bühne

Kultur / 25.11.2019 • 18:47 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Volkstheater-Mimin Steffi Krautz wurde als beste Schauspielerin geehrt. apa
Volkstheater-Mimin Steffi Krautz wurde als beste Schauspielerin geehrt. apa

Auszeichnungen für Krautz und Scharf bei Nestroy-Gala.

Wien Im Theater an der Wien wurden am Sonntagabend zum 20. Mal die Nestroy-Preise vergeben. Beste Schauspielerin wurde Volkstheater-Mimin Steffi Krautz, die sich mit ihrer originellen Darstellung der Blanche DuBois in Tennessee Williams‘ „Endstation Sehnsucht“ unter anderem gegen die kommende Salzburger „Jahrhundert-Buhlschaft“ Caroline Peters durchsetzen konnte. Den Nestroy-Preis als bester Schauspieler durfte sich der Deutsche Steven Scharf abholen. Er wurde für seinen Lucas in Simon Stones „Medea“-Version am Burgtheater und als Woyzeck in der ungewöhnlichen Burgtheater-Produktion des Büchner-Stücks ausgezeichnet und verlieh seiner geradezu unbändigen Freude in einer fast atemlosen Jubelrede Ausdruck: „Ich freu’ mich tierisch!“ Der niederländische Regisseur Johan Simons wurde für diese „Woyzeck“-Inszenierung mit dem Regiepreis ausgezeichnet. In der Kategorie „Beste Aufführung im deutschsprachigen Raum“ gewann das zehnstündige Antiken-Spektakel „Dionysos Stadt“ (Münchner Kammerspiele). Der Lebenswerk-Preis ging an die 67-jährige deutsche Regisseurin Andrea Breth.