Aus der Kulturszene

Kultur / 06.12.2019 • 18:48 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Alexander Pereira wechselt am 15. Dezember nach Florenz. afp
Alexander Pereira wechselt am 15. Dezember nach Florenz. afp

Meisterwerke wohl wieder aufgetaucht

Gotha 40 Jahre nach dem mysteriösen Diebstahl von fünf Meisterwerken aus dem Schlossmuseum im thüringischen Gotha sind die Werke wohl wieder aufgetaucht. Im Rathgen-Forschungslabor der Staatlichen Museen Berlin werde überprüft, ob es sich um das Diebesgut aus Gotha handle. Die Bilder waren 1979 verschwunden. Es handelt sich um die Werke „Brustbild eines jungen Mannes“ von Frans Hals, „Landstraße mit Bauernwagen und Kühen“ von Jan Brueghel dem Älteren, „Selbstbildnis mit Sonnenblume“ von Anthonis van Dyck, „Alter Mann“ von Jan Lievens sowie von Hans Holbein dem Älteren „Heilige Katharina“.

 

100.000 Besucher im Museum der Moderne

Wien Der neue Direktor des Museums der Moderne Salzburg, Thorsten Sadowsky, freut sich über ein erfolgreiches Jahr 2019. Man habe die magische Grenze von 100.000 Besuchern genommen, teilte er bei der Programmpräsentation für 2020 mit. Geplant sind unter anderem eine Personale der Künstlerin Friedl Kubelka, eine Sammlungsausstellung von Wilhelm Thöny und eine Schau des britisch-nigerianischen Künstlers Yinka Shonibare.

 

Letzte Premiere mit Pereira an der Scala

Mailand Das Mailänder Publikum fiebert einem der kulturellen Highlights des Jahres entgegen. Heute, Samstag wird die Scala-Saison mit Giacomo Puccinis „Tosca“ eröffnet. Dabei handelt es sich um die letzte Premiere mit dem Österreicher Alexander Pereira als Scala-Chef, der ans Opernhaus Maggio Musicale Fiorentino wechselt. Die Karten für die Aufführung, die bis zu 3000 Euro kosteten, waren in wenigen Stunden ausverkauft.