Jahresausklang für das Popcorn-Kino-Publikum

Kultur / 11.12.2019 • 18:58 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Beim neuen „Jumanji“ handelt es sich um einen ziemlich familientauglichen Film. Sony Pictures
Beim neuen „Jumanji“ handelt es sich um einen ziemlich familientauglichen Film. Sony Pictures

Jumanji-Fans erwarten zudem einige Überraschungen.

Abenteuer Bald ein Vierteljahrhundert ist es her, dass der erste „Jumanji“ in die Kinos kam – ein amerikanischer Fantasy-Abenteuerfilm von Joe Johnston mit Mimen wie Robin Williams und einer noch sehr jungen Kirsten Dunst. Der Film, in dem die Figuren über ein magisches Brettspiel in eine bunte Fantasiewelt voller Dschungeltiere gezogen werden, basierte auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Chris Van Allsburg. Auch diesmal verschlägt es die vier Freunde wieder nach Jumanji, diese so skurrile wie aufregende Mischung aus riesigem Abenteuerspielplatz, Märchenland und Videospiel. Erneut verwandeln sich die Teenager Spencer, Bethany, Martha und Fridge (die mittlerweile an der Uni sind), in erwachsene, von Jack Black oder Karen Gillan verkörperte Spiel-Charaktere. Manches indes hat sich geändert: Zwar werden alle, wie im Vorgängerfilm von 2017, von einem gefräßigen Nilpferd empfangen, bald aber wandelt sich das Dschungel-Setting zur staubtrockenen Wüstenlandschaft.

Wiedersehen mit Freude

Jumanji-Fans erwarten zudem einige Überraschungen: So verwandelt sich diesmal nicht Spencer, der melancholisch-schmächtige Jugendliche, ins Powerpaket Dwayne Johnson, sondern ausgerechnet Spencers Opa. Das gefährlichste Spiel der Welt aber hält noch viele weitere Verwirrungen parat. Dass man in „Jumanji: The Next Level“ abwechselnd an Bewegtbildklassiker wie „Lara Croft“, „Indiana Jones“, „Stand By Me“, „Mad Max“ oder auch „Game Of Thrones“ denken muss, kann man dem Streifen sowohl als Stärke als auch als mangelnde Originalität auslegen. Das Wiedersehen mit unseren vier „Helden“ (man möchte bei dem sympathisch-chaotischen Trupp viel eher von Antihelden reden) bereitet viel Freude. Bei erstmaliger Begegnung aber mit den Jumanjis dürfte eine ganze Reihe von Anspielungen, von Witzen und Neckereien unverständlich bleiben. Rührend sind vor allem die Momente, in denen ein sichtbar gealterter Danny DeVito seine Film-Freundschaft mit Danny Glover Revue passieren lässt. Selten konnte man DeVito in jüngerer Zeit im Kino erleben.

Jumanji: The Next Level

Regie Jake Kasdan

Darsteller Dwayne Johnson, Kevin Hart, Jack Black, Karen Gillan, Danny De Vito

Filmstart 12. Dezember