Aus der Kulturszene

Kultur / 26.12.2019 • 18:55 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Opernsänger Peter Schreier gestorben

Dresden Der große Opernsänger und Dirigent Peter Schreier ist tot. Er starb am zweiten Weihnachtsfeiertag nach langer Krankheit in Dresden. Schreier galt als einer der führenden lyrischen Tenöre des 20. Jahrhunderts. Mit 65 hatte er nach Jahrzehnten voller Stress und Druck Abschied von Opern- und Konzertbühnen genommen. Schreier schaffte den Durchbruch als Belmonte in Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“. Danach gastierte er von New York bis Mailand auf den wichtigsten Opernbühnen der Welt und wurde international ausgezeichnet. Wichtige Stationen seiner Karriere fanden für den Publikumsliebling Peter Schreier auch bei der Schubertiade statt. Er prägte sie 29 Jahre lang – von der Gründung 1976 in Hohenems bis zum Abschied 2005.

 

Tschirtner-Personale im Museum Gugging

Klosterneuburg Das Museum Gugging in Niederöstereich zeigt anlässlich des 100. Geburtstags von Oswald Tschirtner die Sonderausstellung „oswald tschirtner.! das ganze beruht auf gleichgewicht“ von 13. Februar bis 27. September 2020. Einem der erfolgreichsten Künstler aus Gugging wird damit mit 350 Werken die bisher umfassendste Personale gewidmet.

 

„Borderlife“ im Kino

Los Angeles „Wonder Woman“-Darstellerin Gal Gadot will den Roman „Borderlife“ über eine jüdisch-arabische Liebe auf die Leinwand bringen. Die israelische Schauspieler beschrieb das umstrittene Buch (deutscher Titel „Wir sehen uns am Meer“) am Dienstag auf Instagram als „wunderbare Liebesgeschichte, die die Welt sehen muss“.