Film ab Neu im Kino

Kultur / 26.12.2019 • 18:38 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das Packende des Werks ist die Vielschichtigkeit, die Kinder und Erwachsene in ihren Bann zieht. Warner Bros
Das Packende des Werks ist die Vielschichtigkeit, die Kinder und Erwachsene in ihren Bann zieht. Warner Bros

Ein Igelkind verzaubert auf der Leinwand

Animationsfilm Mit einer vor mehr als 60 Jahren geschriebenen Abenteuergeschichte eines Igelkindes will der Animationsfilm „Latte Igel und der magische Wasserstein“ verzaubern. Nach dem Buch des finnischen Autors Sebastian Lybeck dreht sich die Geschichte um ein kleines, wildes und eigensinniges Igelmädchen. Das geht gemeinsam mit seinem Freund Tjum, einem gutmütigen wie ängstlichen Eichhörnchen, auf große Abenteuerreise in den Bärenwald. Dort wollen sie den magischen Wasserstein zurückholen, den der Bärenkönig gestohlen hatte. Seitdem sitzen die anderen Waldbewohner auf dem Trockenen. Um das zu schaffen, müssen die kleinen Helden mutig und teambereit sein. „Latte Igel und der magische Wasserstein“, aktuell im Kino

 

Bewegender Klassiker

Drama Eine schöne Kindheit mit Freunden, Spielsachen und einer liebevollen Familie – für Anna viele Jahre lang ganz normal. Doch plötzlich muss sie ihr Zuhause in Berlin verlassen. Adolf Hitler kommt an die Macht und die jüdische Familie muss daraufhin fliehen. Zurück bleibt ein Stoffkaninchen, das keinen Platz mehr im eilig zusammengesuchten Gepäck hat. „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ heißt der Film der deutschen Oscar-Preisträgerin Caroline Link nach dem gleichnamigen Jugendroman von Judith Kerr. Oliver Masucci und Carla Juri spielen die Eltern, die versuchen, ihren Kindern Anna und Max in der Fremde trotz vieler Entbehrungen ein Zuhause zu bieten. Die Hauptrolle der neunjährigen Anna spielt Riva Krymalowski. Die Schriftstellerin Kerr hatte sich über das Projekt gefreut, starb jedoch im Mai. Den fertigen Film konnte sie deshalb nicht mehr sehen. „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ läuft aktuell im Kino