„Große Ehre“ für Andris Nelsons

Kultur / 27.12.2019 • 19:33 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien Für den lettischen Dirigenten Andris Nelsons ist sein erstmaliger Auftritt als Dirigent des Wiener Neujahrskonzert eine Kombination aus „extremer Freude“ und „großer Ehre und Verantwortung“. Das sagte er am Freitag im Vorfeld des Klassik-Großereignisses am 1. Jänner im Musikverein. Daniel Froschauer, Vorstand der Wiener Philharmoniker, hob die Aufnahme von neun neuen Werken hervor, die 2020 beim Neujahrskonzert erklingen würden. Bei der Zusammenstellung sei es jedenfalls wichtig gewesen, sowohl Johann Strauß Vater als auch alle drei Söhne vertreten zu wissen. Ein weiterer Aspekt sei es gewesen, die drei Jahresregenten – neben Ludwig van Beethoven auch der Musikerverein mit 150 Jahren und die Salzburger Festspiele mit 100 Jahren – zu würdigen. Der Pausenfilm widmet sich heuer Beethoven zum 250. Geburtstag. Bereits zum 62. Mal überträgt der ORF das Neujahrskonzert ab 11.15 Uhr live in die Welt.