Aus der Kulturszene

Kultur / 02.01.2020 • 20:18 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Sebastian Manz spielt mit dem SOV

Bregenz, Feldkirch, Lustenau Man kennt ihn als hervorragenden Karinettisten, aber auch als künstlerischen Leiter des Festivals Alpenarte in Schwarzenberg: Sebastian Manz tritt nun mit dem Symphonieorchester Vorarlberg auf. Aufgeführt wird das Konzert für Klavier und Orchester von Jean Francaix, das er als „Kunstflug für das Ohr mit Loopings und Sturzflügen“ bezeichnet. Umrahmt wird es von der Orchestersuite „Le Tombeau de Couperin“ von Maurice Ravel und der Sinfonie Nr. 38, der sogenannten „Prager Sinfonie“ von Mozart. Am Pult steht der aus Sri Lanka stammende Dirigient Leslie Sugandandarajah. Die Konzerte finden am 18., 19. und 20. Jänner in Feldkirch (Montforthaus), Bregenz (Festspielhaus) und Lustenau (Reichshofsaal) statt.

 

„Wüstenblume“
als Musical

St. Gallen Mitte der 1990er-Jahre erschien mit dem Buch „Wüstenblume“ die Autobiografie des afrikanischen Topmodels Waris Dirie. Als 13-Jährige war sie vor der Zwangsverheiratung aus ihrer Heimat Somalia geflüchtet, später wurde sie UNO-Sonderbotschafterin im Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung. Basierend auf der Autobiografie von Waris Dirie haben Gil Mehmert (Buch) und Uwe Fahrenkrog-Petersen (Musik) ein Musical geschrieben, das am 22. Februar am St. Galler Theater uraufgeführt wird.

 

„Körperlichkeiten“ von Tone Fink

Eisenstadt Die Landesgalerie Burgenland in Eisenstadt (Franz Schubert-Platz 6) widmet die erste Ausstellung des Jahres dem Vorarlberger Künstler Tone Fink. Unter dem Titel „Körperlichkeiten“ sind vom 17. Jänner bis 5. April Arbeiten aus den verschiedenen Schaffensbereichen zu sehen. Somit ist dem Zeichner, Maler, Objektkünstler, dem Aktionisten, Performer und Filmemacher zu begegnen. Für Tone Fink sind Kunstgattungen bestenfalls dazu da, um übersprungen bzw. ineinander verwoben zu werden.