Sanierung der weltgrößten Kirchenorgel hat begonnen

Kultur / 06.01.2020 • 18:46 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Passau Die Orgel im Passauer Dom ist in die Jahre gekommen. Der Winddruck reicht nicht mehr aus, die Stromversorgung ist anfällig und Statik sowie Pilzbefall sorgen auch noch für Probleme. Um die Renovierung der weltgrößten Kirchenorgel so durchdacht und nachhaltig wie möglich zu gestalten, ließ Domprobst Michael Bär eine 15-köpfige, aus externen Experten sowie Domvertretern bestehende Orgelkommission bilden. Resultat: Die anstehende, rund fünf Jahre dauernde Sanierung werde etwa sechseinhalb Millionen Euro kosten. Der Betrieb soll während der aufwendigen Arbeiten aufrechterhalten bleiben. Nicht nur weil der Klang der Orgel zum Gottesdienst im Passauer Dom gehört, wie das „Vaterunser“ zur Liturgie. Sondern auch weil das 1928 in Betrieb genommene Instrument einen guten Teil der anstehenden Kosten selbst hereinholt.