Landestheater möchte wieder ins Festspielhaus

Kultur / 08.01.2020 • 20:34 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Stephanie Gräve: „Würde gerne Opern des 20. Jahrhunderts machen.“ VN/KH
Stephanie Gräve: „Würde gerne Opern des 20. Jahrhunderts machen.“ VN/KH

Bregenz Seit rund 30 Jahren produziert das Vorarlberger Landestheater in Kooperation mit dem Symphonieorchester pro Saison eine große Oper. Nach dem Start mit Mozarts „Cosi fan tutte“ standen mittlerweile die gängigen Werke der Opernliteratur auf dem Programm. Unter Intendantin Stephanie Gräve wurde im Vorjahr Beethovens „Fidelio“ realisiert, Mozarts „La clemenza di Tito“ befindet sich gerade in der Probenphase. Die Aufführungen finden im Theater am Kornmarkt statt, doch Gräve würde gerne wieder ins Festspielhaus zurückkehren. So wie das früher war, als man alternierend an beiden Orten spielte.

Das zur Wahl stehende Repertoire ließe sich ausweiten und im Festspielhaus stehen etwa drei Mal so viel Plätze zur Verfügung. Ein Problem stellt die Finanzierung dar, die vor Jahren noch zwischen Theater und Orchester aufgeteilt war. Gräve setzt auf Gesprächsbereitschaft in der Kulturabteilung des Landes und würde gerne auch das Opernschaffen des 20. Jahrhunderts berücksichtigen. VN-cd