Festspielhäuser, die nicht gebaut wurden

Kultur / 10.01.2020 • 19:08 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Salzburg Die Geschichte der Salzburger Festspiele ist auch eine Geschichte nicht gebauter Festspielhäuser. Zum 100-Jahr-Jubiläum des Festivals werden ab Mitte Mai an vier einst angedachten Bauplätzen künstlerische Interventionen auf die Entwürfe aufmerksam machen. Die Bauten spiegeln ihre jeweilige Zeit wider, aus heutiger Sicht wären nicht nur die monumentale Verbauung des Kapuzinerbergs durch das NS-Regime kaum denkbar. Das erste Mozart-Festspielhaus hätte auf einer Wiese beim heutigen Museum der Moderne entstehen sollen. Die Installationen sollen bis Ende Oktober zu sehen sein. Die Festspiele investieren 100.000 bis 120.000 Euro in das Projekt.