Musikalische Begegnungsplattform in Vorarlberg

Kultur / 10.01.2020 • 10:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das Projekt basiert auf der Idee des in Vorarlberg tätigen griechischen Musikers Andreas Paragioudakis-Fink. CAROLINE BEGLE

Konzertreihe „Unter der Laterne“ feiert Vielfalt der Kulturen und ist erfolgreich bei der Halbzeit angelangt.

Bludenz Der Liebe und ihren poetischen Ausdrucksformen widmet sich das Ensemble des Projektes mit dem Titel „Unter der Laterne“ beim nächsten Konzert, das am 18. Jänner in der Remise Bludenz stattfindet. Ein Ziel der zwölfteiligen Konzertreihe ist, über die Sprache von Musik und Wort klangvolle Verbindungen zu schaffen und die Vielfalt von Kulturen zu feiern. Nach dem Start vor eineinhalb Jahren widmete man sich in einem Abstand von zwei bis drei Monaten und in stets wechselnder musikalischer Besetzung an verschiedenen Spielorten in ganz Vorarlberg einem jeweils anderen Thema. Der Auftakt fand im ORF-Landesstudio in Dornbirn statt, seither reiste das Projekt, das sich auch als Plattform für Musikerinnen und Musiker versteht, zum Theater am Saumarkt Feldkirch, ins Cubus Wolfurt, in die Remise Bludenz und zum Bahnhof in Andelsbuch.

Gemeinsame Sprache

Die Projektleiter Andreas Paragioudakis-Fink und Mirjam Steinbock erzählten zur Halbzeit von der großen Resonanz der musikalischen Begegnung, die aus komponierten Stücken, Improvisation und Interaktion mit einem mittlerweile treuen Stammpublikum besteht. Im Fokus steht für alle Beteiligten die Suche nach einer gemeinsamen Sprache mithilfe von Musik und Poesie.

„Was wir haben sind unsere Instrumente, unsere Phantasie und unsere Hingabe an die Kunst.“

Andreas Paragioudakis-Fink , Musiker

Das Projekt basiert auf der Idee des griechischen Musikers Andreas Paragioudakis-Fink, der seine musikalische Erfahrung teilen und einen künstlerisch gleichberechtigten Schaffensprozess in Gang setzen möchte. „Dieses Miteinander soll über die Musik spürbar werden. Und das Publikum soll Teil dieses Pulses sein, unsere Atemzüge teilen, unsere Sehnsüchte spüren. Denn alles, was wir haben, sind unsere Instrumente, unsere Phantasie und unsere Hingabe an die Kunst.“ Weitere Konzerte finden heuer am Spielboden Dornbirn, im Vereinshaus Wolfurt und im Löwensaal in Hohenems statt. Zum finalen Konzert treffen sich alle Musikerinnen und Musiker am 14. November im Kulturhaus in Dornbirn. VN