Neue Musikuni in Vorarlberg soll Bedürfnisse in der Region abdecken

Kultur / 14.01.2020 • 15:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Chor und Orchester werden bleiben, die „Stella Vorarlberger Privatuniversität“ will ab dem Sommer 2021 aber etwa auch Masterstudien anbieten. KONSERVATORIUM/MARIN

Landeskonservatorium reicht Ende Jänner Akkreditierungsantrag für Umwandlung in Privatuniversität ein.

Feldkirch Seit knapp 20 Jahren wird verhandelt, nun ist es bald so weit, das Vorarlberger Landeskonservatorium wird eine Privatuniversität. Der Akkreditierungsantrag wird bei der dafür zuständigen Stelle in Wien eingereicht. Landeshauptmann Markus Wallner hat gemeinsam mit Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink die Finanzierungszusage durch das Land bestätigt. Die „Stella Vorarlberger Privatuniversität“ will ab dem Sommer 2021 auch Masterstudien anbieten, außerdem hätte man sich damit vom Mozarteum Salzburg abgekoppelt. Die Kooperation mit dem Ausbildungsinstitut ist vor etwa 15 Jahren notwendig geworden, um gültige Abschlusszeugnisse ausstellen zu können.

Am im Jahr 1977 gegründeten Landeskonservatorium haben sich zurzeit rund 320 Studierende eingetragen. Die Zahl der Studienplätze werde sich, wie die Konservatoriumsleitung mit Jörg Maria Ortwein und Peter Schmid ausführte, vorläufig nicht maßgeblich ändern. Der Fokus liegt auf der Ausbildung zu Musikpädagogen. Entsprechende Sonderbegabtenförderung oder Vorbereitsstudien für die Musikerlaufbahn wird es weiterhin geben. Mit der Eigenständigkeit hat die künftige Privatuniversität zudem die Möglichkeit, die Lehrpläne auf die Bedürfnisse im Bodenseegebiet auszurichten. Eine Zusammenarbeit mit den bestehenden Instituten in dieser Region ist vorgesehen. Bereits in diesem Jahr bildet sich dieses Vorhaben bei einem Internationalen Symposium für Kultur- und Musikschaffende ab, das im Februar im Feldkircher Montforthaus stattfindet. VN