Aus der Kulturszene

Kultur / 19.01.2020 • 18:24 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Auch ein Verleger sei an einem Roman über das Klimt-Werk interessiert. ap
Auch ein Verleger sei an einem Roman über das Klimt-Werk interessiert. ap

„Amelie“-Regisseur heuert bei Netflix an

Paris Jean-Pierre Jeunet, Regisseur des französischen Kino-Hits „Die fabelhafte Welt der Amelie“, dreht künftig für den Streaming-Dienst Netflix, wie am Wochenende bekannt gegeben wurde. Er arbeite an einem futuristischen Streifen namens „Bigbug“. Das Projekt ist eines von rund 20 französischen Vorhaben, die Netflix plant. Darunter findet sich auch die Musical-Serie „The Eddy“ von Damien Chazelle. Der franko-amerikanische Filmemacher zeichnete 2017 für den Oscar-Erfolg „La La Land“ verantwortlich. Die in Paris gedrehte Serie soll nächsten Monat bei der Berlinale vorgestellt werden.

 

Klimt-Bild soll nun Touristen locken

Piacenza Nachdem Gutachter das vor fast 23 Jahren in Italien gestohlene Klimt-Gemälde „Bildnis einer Frau“ als echt erklärt haben, plant die Gemeinde Piacenza Initiativen zur Verwertung des im Dezember wiedergefundenen Bildes. Angesichts des großen Interesses sollen neben einer Ausstellung mehrere Events rund um Klimt organisiert werden. Auch Bücher und ein Film sind in Planung. Das Interesse für die Geschichte des nach 23 Jahren wieder aufgetauchten Gemäldes sei enorm, erklärte die Bürgermeisterin, Patrizia Barbieri. „Auch viele internationale Regisseure haben uns kontaktiert“, berichtete sie. Unterdessen will die Stadt Piacenza zwei Arbeitern, die das gestohlene Werk am 10. Dezember gefunden hatten, eine Auszeichnung verleihen. Das Bild wurde von Klimt in seinen letzten Lebensjahren geschaffen.