Weltkriegsdrama 1917 ist großer Oscar-Favorit

Kultur / 19.01.2020 • 18:24 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Los Angeles Das Weltkriegsdrama 1917 hat mit seiner Auszeichnung durch die Hollywood-Produzenten zum besten Film seine Favoritenrolle bei der bevorstehenden Oscar-Verleihung ausgebaut. Der Produzentenverband Producers Guild of America (PGA) zeichnete den Film des britischen Erfolgsregisseurs Sam Mendes in Los Angeles mit dem Preis in der Top-Kategorie aus. Vor zwei Wochen war 1917 bereits mit dem Golden Globe als bestes Drama ausgezeichnet worden. Für die Oscars, die am 9. Februar in Los Angeles verliehen werden, ist 1917 zehn Mal nominiert, unter anderem in der Kategorie Bester Film. Sam Mendes sagte bei der PGA-Verleihung in seiner Dankesrede, der Dreh zu dem Film sei eine „freudige und bei Weitem die beste Erfahrung in meinem Berufsleben“ gewesen. Das im Ersten Weltkrieg spielende Drama sei „sicherlich ganz anders als alle anderen Filme, die ich gemacht habe“. In 1917 folgt Mendes in einer scheinbar einzigen Kameraeinstellung zwei britischen Soldaten (George MacKay und Dean-Charles Chapman) durch die Wirren des Ersten Weltkriegs. Der Regisseur widmete den Film seinem Vater, der sich als 17-Jähriger für den Krieg einziehen ließ.

Von den Oscar-Gewinnern der vergangenen 30 Jahre in der Kategorie Bester Film hatten 21 zuvor auch den Preis des US-Produzentenverbandes bekommen.