Aus der Kulturszene

Kultur / 24.01.2020 • 20:03 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

„Wolke“-Autorin Gudrun Pausewang gestorben

Berlin Die deutsche Autorin Gudrun Pausewang ist am Donnerstagabend im Alter von 91 Jahren in der Nähe von Bamberg gestorben. Pausewang war vor allem bekannt für ihre Kinder- und Jugendbücher wie „Die letzten Kinder von Schewenborn“ (1983) oder den Roman „Die Wolke“ (1987) über die Folgen eines fiktiven Atomreaktorunfalls. Nach eigenen Angaben schrieb sie mehr als 100 Bücher, knapp fünf Millionen Exemplare wurden verkauft. In ihrem letzten Buch („So war es, als ich klein war“, 2016) hielt sie ihre Kindheitserinnerungen fest. Pausewang erhielt für ihr Schaffen zahlreiche Preise, unter anderem den Deutschen Jugendliteraturpreis für ihr Lebenswerk.

 

Fortsetzung für „Captain Marvel“

Los Angeles Ein Jahr nach dem Kinostart von „Captain Marvel“ ist eine Fortsetzung des Superheldinnen-Spektakels in der Mache. Das Disney-Studio habe die Marvel-Produktion offiziell in Angriff genommen, berichteten US-Medien am Donnerstag. Demnach übernimmt die Schauspielerin Brie Larson (im Bild) wieder die Rolle der ehemaligen Airforce-Pilotin Carol Danvers, die plötzlich Superkräfte entwickelt. Der Blockbuster „Captain Marvel“ unter der Regie von Anna Boden und Ryan Fleck spielte im vorigen Jahr weltweit mehr als 1,1 Milliarden Dollar ein. Weitere Details, etwa über den Drehstart, wurden zunächst nicht bekannt.

 

Auf den Grammys liegt ein Schatten

Los Angeles  Vergangene Woche berichteten US-Medien, dass Deborah Dugan, die Chefin der Grammys-Akademie, wegen „Fehlverhaltens“ vorerst freigestellt sei. Sie war gerade einmal fünf Monate im Amt, seinerzeit angetreten, um mehr Vielfalt in das Gremium zu bringen, das wegen zu vieler alter Mitglieder weißer Hautfarbe in der Kritik steht. Reichlich Drama also, das den Blick auf die Nominierten verstellt: US-Sängerin Lizzo ist achtmal für einen Preis vorgeschlagen, dahinter folgen Billie Eilish und Lil Nas X mit je sechs Gewinnchancen. Der Vorarlberger Dirigent Manfred Honeck wurde mit seinem Pittsburgh Symphony Orchestra für die beste Orchester-Performance nominiert.

 

Berlinale steht vor der Tür

Berlin Die Romanverfilmung „My Salinger Year“ von Philippe Falardeau eröffnet die Berlinale am 20. Februar. Der Film porträtiere eine junge Schriftstellerin (Margaret Qualley), die als Assistentin einer Literaturagentin (Sigourney Weaver) arbeitet. „Ihr Job ist es, die Fanpost von Kultautor J.D. Salinger, dem Stolz der Agentur, zu beantworten“, teilte die Festivalleitung mit. „My Salinger Year“ läuft nicht im Wettbewerb, sondern als Special Gala.