Aus der Kulturszene

Kultur / 26.01.2020 • 19:22 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Erfolge für Österreich bei Max-Ophüls-Preis

Wien, Saarbrücken Mehrere Auszeichnungen haben österreichische Spielfilme beim 41. Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken eingeheimst. Allen voran erhielt die Grazerin Johanna Moder für die Gesellschaftssatire „Waren einmal Revoluzzer“ den Preis für die „Beste Regie“. Das Jugenddrama „Ein bisschen bleiben wir noch“ von Arash T. Riahi bekam den „Publikumspreis Spielfilm“. Als bester Spielfilm wurde „Neubau“ vom deutschen Regisseur Johannes Maria Schmit ausgezeichnet.

 

Große Picasso-Schau mit 300 Werken

London Den Arbeiten von Pablo Picasso (1881-1973) mit und auf Papier widmet die Royal Academy in London eine große Ausstellung. Für „Picasso und Papier“ hat die RA mehr als 300 Werke zusammengetragen, die seine gesamte Schaffensperiode von rund 80 Jahren abdecken. Die Ausstellung führt chronologisch durch die 91 Lebensjahre und radikal unterschiedlichen Schaffensperioden des spanischen Meisters.  Dabei wird klar: Der berühmte Künstler war im Umgang mit Leinwand, Skulptur und Keramik ebenso leidenschaftlich engagiert wie mit Papier – ob mit Schere, als Druck, Gouache, Pastell oder Collage. Die Londoner Ausstellung läuft bis zum 13. April. Sie wird anschließend im Cleveland Museum im US-Staat Ohio zu sehen sein.

 

Sam Mendes weiter auf Erfolgskurs

Los Angeles Der britische Regisseur Sam Mendes ist für sein Kriegsdrama 1917 von der US-amerikanischen Vereinigung der Regisseure (DGA) mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichnet worden. Der Award für das beste Regiedebüt ging am Samstag in Los Angeles an die israelische Regisseurin Alma Har‘el für „Honey Boy“, eine fiktive Verarbeitung des Lebens von Schauspieler Shia LaBeouf.

 

Almodovars „Pain and Glory“ räumt ab

Malaga Das viel gelobte Drama Pain and Glory (Leid und Herrlichkeit) der spanischen Filmlegende Pedro Almodóvar hat bei der Verleihung der 34. Goya-Filmpreise in Málaga abgeräumt. Der Film, der auch für den Oscar als bester internationaler Spielfilm nominiert ist, wurde am Samstagabend mit sieben Trophäen ausgezeichnet. Unter anderem gewann der Streifen in den Kategorien bester Film, beste Regie und bestes Drehbuch. Antonio Banderas wurde als bester Hauptdarsteller geehrt.