Die Beziehung von Kunst und Krieg

Kultur / 13.02.2020 • 21:45 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Ausstellung thematisiert auch das Kunstsponsoring von Rüstungsbetrieben.

Innsbruck Kuratorin Ezgi Erol zeigt im Kunstraum Innsbruck neben den politischen, sozialen und kulturellen Aspekten auch die ökonomischen Seiten von Krieg und Kunst auf. Zehn Künstler sind beteiligt. Für Erol selbst war die Erfahrung, in der Türkei aufzuwachsen, Anstoß zur Ausstellung. Das Massaker an den Armeniern sei noch nicht aufgearbeitet. Die Künstlerin Ana Hoffner verweist auf die Beziehung des Unternehmens Thyssen zum Kunstbetrieb. Ihre Arbeit basiert auf Recherchen zur Frage nach Profiten von Thyssen durch die Rüstungsindustrie. Andererseits betreibt es die Kunstsammlung Thyssen-Bornemisza Art Contemporary in Wien. Auch Hito Steyerl thematisiert das Verhältnis von waffenproduzierenden Unternehmen und der Finanzierung von Kunst.

Geöffnet im Kunstraum Innsbruck (Maria-Theresienstraße 34) vom 15. Februar bis 8. April, Di bis Fr, 12 – 18 Uhr, Sa, 10 – 15 Uhr.