Die Bundestheater haben Geldbedarf

Kultur / 13.02.2020 • 21:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Kein sorgenfreier Blick in die Zukunft: Staatsoperndirektor Dominique Meyer und Christian Kircher, Geschäftsführer der Bundestheater Holding. afp/Halada
Kein sorgenfreier Blick in die Zukunft: Staatsoperndirektor Dominique Meyer und Christian Kircher, Geschäftsführer der Bundestheater Holding. afp/Halada

Staatsoper, Burgtheater und Co. geht es dennoch sehr gut.

Wien Ein hervorragendes Ergebnis für das Geschäftsjahr 2018/19 präsentierte der Geschäftsführer der Bundestheater-Holding GmbH, Christian Kircher: „Den Bundestheatern geht es nach wie vor sehr gut.“ Dennoch wird der im Juni zu erstellende nächste Drei-Jahres-Plan nicht ohne zusätzliches Geld vom Bund auskommen. Das Bilanz-
ergebnis des Konzerns für 2018/19 beträgt 49,5 Millionen Euro. „Das ist gut, das klingt auch gut. Das kann aber auch schnell wieder abgeschmolzen werden“, meinte Kircher, verwies auf den jährlichen Personalaufwand von über 185 Millionen Euro, der sich durch die Kollektivverträge um rund sechs Millionen Euro jährlich erhöhe, und in dem Zusammenhang auch auf das „Zauberwort Valorisierung“: „Ich habe mich gefreut, dass im neuen Regierungsprogramm die Valorisierung zumindest beabsichtigt ist.“ Denn gebe es nicht mehr Geld, müsse man das Angebot einschränken.

Ob die derzeit 162,9 Millionen Euro jährliche Basisabgeltung des Bundes schon im nächsten Budget angehoben werden, hängt von Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) und der neuen Kunst- und Kulturstaatssekretärin Ulrike Lunacek (Grüne) ab. Nach einem ersten längeren Gespräch habe er den Eindruck, sie sei „sehr ernsthaft bemüht, die Anliegen der Kultur wahrzunehmen“, meinte der Holding-Chef, der in seinem vierten Amtsjahr nun bereits den bzw. die fünfte politisch Verantwortliche als Gegenüber hat.

Suche nach einem Volksopernchef

Das in der Konzernbilanz ausgewiesene Eigenkapital von 85,7 Millionen Euro sieht Kircher „unglaublich positiv. Noch vor vier Jahren war das problematisch.“ „Es ist uns gelungen, den Konzern zu konsolidieren“, sieht Kircher die Bundestheater „auf dem richtigen Weg“: „Wir haben einen Marathon an Arbeitspaketen hinter uns.“ Diese betreffen neben Compliance-Aktivitäten und dem Lobbying für ein neues Bundestheater-Pensionsgesetz etwa die Überprüfung der Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Culturall, die in eine geplante Neuausschreibung des Kartenvertriebssystems gemündet ist. Die Ausschreibung der künstlerischen Leitung der Volksoper (der Vertrag von Robert Meyer läuft 2022 aus) werde in Kürze erfolgen.

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