Die Utopie weht am Flaggenmast

Kultur / 29.07.2020 • 13:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Utopie weht am Flaggenmast
Künstlerin Theresa Hattinger hisst die erste „Flag of Utopia“ bei der Amazone in der Bregenzer Kirchstraße. KIRSTIN TÖDTLING

Die Kunstaktion “Flags of Utopio” hat begonnen.

Bregenz Der Begriff Utopie kommt eigentlich aus dem Altgriechischen und bedeutet so viel wie „Nicht-Ort“. Die Salzburger Künstlerin Theresa Hattinger legt ihre Aktion „Flags of Utopia“ weniger altgriechisch, sondern mehr in der Moderne an, als künstlerische Intervention, bei der bislang nicht existente, mit sozialpolitischen oder künstlerischen Inhalten aufgeladene Flaggen ausgewählte Bregenzer Hausfassaden schmücken sollen. An einem Nicht-Ort wäre das auch kaum machbar. Sukzessive werden also in den nächsten Wochen rund 20 Flaggen in den öffentlichen Raum der Festspielstadt gehisst.

Am Freitag, dem 14. August, findet im Rahmen der aktuellen Ausstellung im Kollektiv ein Flaggenrundgang statt, bei dem zahlreiche Vorarlberger Kunst- und Kulturschaffende ihre eigenen Perspektiven zum Thema Utopie darlegen werden – und das auf Deutsch und nicht auf Altgriechisch.

Die Ausstellung „Flags of Utopia“ von Theresa Hattinger ist noch bis 21. August im Kollektiv, Maurachgasse 1, Bregenz, zu sehen. https://kollektiv-raum.org/

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