„Bin nicht ohne Hoffnung, dass das ­Kulturbudget gleich hoch bleibt“

Kultur / 06.11.2020 • 22:47 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink: „Unser Ziel ist es, das Budget in irgendeiner Form zu halten.“ Lerch
Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink: „Unser Ziel ist es, das Budget in irgendeiner Form zu halten.“ Lerch

Bregenz Schon im Spätherbst des vorigen Jahres war Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink die Überbringerin der nicht so guten Botschaft. Das Budget der neben der Bildung auch für die Kultur zuständigen Politikerin hatte ihr Vorgänger Christian Bernhard bereits so gut wie ausverhandelt. Die Steigerungsrate der Summe für die Kultur betrug damals lediglich 1,6 Prozent. In Jahren zuvor, als beispielsweise das Vorarlberg Museum ausgebaut wurde, war die Prozentzahl gelegentlich fast zweistellig. Mittlerweile hat sich die Gesamtsumme auf knapp 25 Millionen Euro eingependelt.

Obwohl Investitionen notwendig sind und auch im Bereich der Kultur der Expertenspruch gilt, dass Krisen weniger lang nachwirken, wenn investiert wird, dürfte im kommenden Jahr von einer Steigerungsrate überhaupt nicht die Rede sein. „Wir sind mitten in den Verhandlungen“, kommentierte Landesstatthalterin Schöbi-Fink am Freitag gegenüber den VN den Stand der Dinge. „Unser Ziel ist es, das Budget in irgendeiner Form zu halten.“ Sie sei nicht ohne Hoffnung, dass dies gelingt, aber noch sei es nicht so weit. Die Ansage für den gesamten Haushalt im Frühsommer habe ohnehin gelautet, dass zehn Prozent einzusparen sind. Gespräche über die Schwerpunkte im kommenden Jahr erübrigen sich vorerst. Ende November sei vielleicht schon mehr zu sagen. VN-cd

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