Kritik an Kurzfristigkeit von Entscheidungen

Kultur / 29.11.2020 • 20:07 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Staatsopernproduktionen werden im Dezember gespielt und jedenfalls via Ausstrahlung erlebbar.

Wien Niemand weiß derzeit, wann die Theater-, Konzert- und Opernhäuser in Österreich wieder aufsperren dürfen. Auch Staatsoperndirektor Bogdan Roscic nicht. Dennoch soll man auf die geplanten Höhepunkte des Dezember-Spielplans seines Hauses nicht verzichten. Fünf Produktionen werden im Dezember live gespielt und gezeigt: „Tosca“, „Werther“, „Der Rosenkavalier“, „Mahler, live“ und „Das verratene Meer“. „Sollten wir spielen können, werden wir spielen“, versicherte der Staatsopern-Chef, der im gleichen Atemzug die Kurzfristigkeit der anstehenden Entscheidungen der Bundesregierung kritisiert. Die Ausstrahlungen beginnen am 4. Dezember mit „Mahler, live“ auf Arte Concert gestreamt. „Werther“ mit Piotr Beczala wird am 10. Dezember aufgezeichnet und am 10. Jänner ausgestrahlt. „Tosca“ wird am 13. Dezember auf ORF III zu sehen sein, „Der Rosenkavalier“ wird am 27. Dezember auf ORF III ausgestrahlt.

Rückblickend ließ Roscic wissen, dass sich das Sicherheitskonzept als absolut wirksam erwiesen habe. Bis zum Lockdown habe man Abend für Abend vor der Zahl von 1000 bis 1100 Zuschauern gespielt. Seit dreieinhalb Wochen sei man nun dennoch wieder zu. Der Probenbetrieb gehe weiter – mit täglich rund 300 Schnelltests.

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