Im Menschsein berührt

Kultur / 04.12.2020 • 19:48 Uhr / 11 Minuten Lesezeit
Simone Naphegyi, Pädagogische Hochschule Vorarlberg „,Andorra‘ heißt das Werk von Max Frisch, das mir als 16-jährige Schülerin Antworten auf Fragen gab, die mich auch heute noch zutiefst beschäftigen. Antworten darauf, wie Menschen „das Andere“ konstruieren und im Zuge dessen instrumentalisiert werden können, dieses scheinbar Andere zu bekämpfen. Die Lektüre von Andorra und die Auseinandersetzung mit dem Werk hat mein Denken geprägt. Heute noch bin ich meinem damaligen Deutschprofessor dankbar, dass wir uns im Rahmen des Literaturunterrichts ein ganzes Schuljahr lang mit diesem Stück in allen Facetten, die es zu bieten hat, beschäftigt haben. Vielleicht wäre diese vertiefte Auseinandersetzung im Unterricht heute aus Zeitgründen und in Anbetracht standardisierter Maturaaufgaben gar nicht mehr möglich“.

Simone Naphegyi, Pädagogische Hochschule Vorarlberg „,Andorra‘ heißt das Werk von Max Frisch, das mir als 16-jährige Schülerin Antworten auf Fragen gab, die mich auch heute noch zutiefst beschäftigen. Antworten darauf, wie Menschen „das Andere“ konstruieren und im Zuge dessen instrumentalisiert werden können, dieses scheinbar Andere zu bekämpfen. Die Lektüre von Andorra und die Auseinandersetzung mit dem Werk hat mein Denken geprägt. Heute noch bin ich meinem damaligen Deutschprofessor dankbar, dass wir uns im Rahmen des Literaturunterrichts ein ganzes Schuljahr lang mit diesem Stück in allen Facetten, die es zu bieten hat, beschäftigt haben. Vielleicht wäre diese vertiefte Auseinandersetzung im Unterricht heute aus Zeitgründen und in Anbetracht standardisierter Maturaaufgaben gar nicht mehr möglich“.

Persönlichkeiten berichten über ihr besonderes Kulturerlebnis.