Auch Mozart hätte gejubelt

Kultur / 28.03.2021 • 22:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Dem Ensemble der Pforte-Reihe ist das Publikum treu. Die neue Saison wird am 8. April in Feldkirch mit Matthias Schorn, Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker, eröffnet. ju
Dem Ensemble der Pforte-Reihe ist das Publikum treu. Die neue Saison wird am 8. April in Feldkirch mit Matthias Schorn, Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker, eröffnet. ju

Pforte-Ensemble eröffnet zuversichtlich das Konzertprogramm.

feldkirch Das Team der Pforte hat bereits im vergangenen Jahr Konzepte zur Durchführung von Corona-gerechten Veranstaltungen erstellt und Erfahrungen damit gesammelt. Trotz strenger Auflagen freut sich der künstlerische Leiter Klaus Christa, die neue Saison am zweiten April-Wochenende zu eröffnen. „Von vielen unserer Abonnenten haben wir so dankbare Rückmeldungen bekommen, dass wir trotz aller Auflagen wieder spielen.“ Die Türen des Feldkircher Pförtnerhauses sollen sich deshalb am 8., 9. und 10. April mit einem Kammermusik-Konzert der Extraklasse öffnen: Der Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker, Matthias Schorn, startet mit dem Epos:Quartett die Saison. Am Beginn des Konzerts steht der Quartettsatz in c-Moll von Schubert, ein Fragment eines Streichquartetts, das er im Dezember 1820 begann, jedoch nach dem 41. Takt des zweiten Satzes unvollendet liegen ließ. Ein Höhepunkt dieses Konzerts ist die Interpretation des Mozartschen Klarinettenquintetts in A-Dur KV 581, in dem Matthias Schorn den großen Klangzauber des Werkes mit seinen Farbmischungen zum Leuchten bringen wird.

Schon seit vielen Jahren widmet sich Christa dem Anliegen, Komponistinnen vermehrt hörbar zu machen. Zwei Werke der 85-jährigen afroamerikanischen Komponistin Valerie Capers werden nun aufgeführt. Zudem erklingen die Soireestücke, op. 73, von Robert Schumann in einer Bearbeitung für Klarinette und Streichquartett.