Kosmos bietet eine Plattform für junges Vorarlberger Musiktheater

Kultur / 02.04.2021 • 21:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Camerata Musica Reno mit Mariam Avaliani unter Tobias Grabher. VN/Steurer
Die Camerata Musica Reno mit Mariam Avaliani unter Tobias Grabher. VN/Steurer

Strawinskys „Geschichte vom Soldaten“ ist nur der Anfang.

Bregenz Ein neues Kammerorchester absolvierte am Freitagnachmittag die Endproben für die Aufführung von „L‘histoire du soldat“ von Igor Strawinsky. „Hubert Dragaschnig hat sofort Interesse an unserem Vorhaben gezeigt“, erzählt Tobias Grabher (24). Der Vorarlberger Dirigent hat mit Kollegen die Camerata Musica Reno gegründet und im Kosmos-Leiter umgehend einen Unterstützer gefunden. Musiktheaterfreunde erinnern sich daran, dass Dragaschnig in einer Inszenierung von Philippe Arlaud in Feldkirch einmal selbst den Part des Teufels in diesem philosophischen Märchen übernommen hatte. Sprechrolle wird es bei der „Geschichte vom Soldaten“, die Grabher nun ab 3. April im Theater Kosmos umsetzt, nur eine geben. Mariam Avaliani übermittelt den Text von Ramuz, während das Instrumentarium weitgehend dem Ensemble entspricht, das Strawinsky zur Verfügung stand, das 1918, am Ende des Ersten Weltkriegs und in der Zeit einer Pandemie, nicht größer sein durfte. Wenn es die aktuellen Pandemie-Auflagen in Vorarlberg zulassen, will die ambitioniert arbeitende Camerata Musica Reno bald als nächstes Projekt „Der Bürger als Edelmann“ von Richard Strauss aufführen. VN-cd

“Geschichte vom Soldaten” von Igor Strawinksy, am 3., 4. und 5. April, jeweils 17 Uhr, im Theater Kosmos in Bregenz: theaterkosmos.at