Aus der Kulturszene

Kultur / 28.04.2021 • 20:50 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Züricher Oper bietet eine herausragende „Fidelio“-Produktion online.Oper/Schlegel
Züricher Oper bietet eine herausragende „Fidelio“-Produktion online.Oper/Schlegel

Kunstrückgabe gefordert

Düsseldorf Der Jüdische Weltkongress hat die Stadt Düsseldorf davor gewarnt, die Rückgabe des Gemäldes „Die Füchse“ von Franz Marc an die Erben des einstigen jüdischen Besitzers abzulehnen. Deutschland habe sich zur Einhaltung der Washingtoner Erklärung bekannt. Die Beratende Kommission für Raubkunstfälle hatte mit sechs zu drei Stimmen die Rückgabe des Werks an die Erben des jüdischen Unternehmers Kurt Grawi  empfohlen.

 

„Fidelio“ mit Jonas Kaufmann

Zürich Mit ihrem gemeinsamen «Fidelio» sorgten Nikolaus Harnoncourt und Jürgen Flimm im Frühjahr 1992 für eine aufsehenerregende Neusicht auf Beethovens Oper. Die erfolgreiche Neuproduktion wurde 2004 schließlich mit einer hochkarätigen Sängerbesetzung aufgezeichnet: Der deutsche Tenor Jonas Kaufmann ist als Florestan zu erleben; die finnische Sopranistin Camilla Nylund ist seine Geliebte Leonore, die ihn unter dem Namen Fidelio aus dem Kerker befreit. Die Aufzeichnung ist ab 30. April, 18 Uhr bis Sonntag, 2. Mai, 24 Uhr auf der Website des Opernhauses kostenfrei abrufbar.

 

Kulturhauptstadt sucht Leitung

Bad Ischl Nach der Trennung von ihrem künstlerischen Leiter Stephan Rabl hat die Europäische Kulturhauptstadt Salzkammergut 2024 die künstlerische Geschäftsführung neu ausgeschrieben. Die Bewerbungsfrist läuft bis 15. Juni. Gesucht werden erfahrene Teamplayer  mit stark ausgeprägten Kompetenzen in Organisation, Kommunikation und Moderation.

 

Staatsoper will ab 19. Mai spielen

Wien Auch die Staatsoper plant, am 19. Mai den Spielbetrieb zu starten. Ab dem 26. Mai will man den ursprünglichen Spielplan aufnehmen. Zu sehen sind einige Premieren sowie Publikumspremieren der in den Schließmonaten aufgezeichneten Werke. Auf dem Programm steht Monteverdis „L‘incoronazione di Poppea“ in der Regie von Jan Lauwers am 22. Mai. Am 24. Mai ist der „Barbier für Kinder“ angesetzt. Am 10. Juni soll es einen neuen „Macbeth“ mit Anna Netrebko geben.

 

Frauenmuseum hat Grund zu feiern

Hittisau Wie bereits bekannt gegeben, ist das Frauenmuseum Hittisau für den Europäischen Museums­preis (EMYA) 2021 nominiert. Die höchste Auszeichnung für Museen in Europa wird am 6. Mai ab 17 Uhr für die Jahre 2020 und 2021 gleichzeitig vergeben. Pandemiebedingt findet die Preisverleihung online statt und ist über den Kanal des European Museum Forum abrufbar.

Frauenmuseum Hittisau ist bei Preisverleihung am 6. Mai dabei. museum
Frauenmuseum Hittisau ist bei Preisverleihung am 6. Mai dabei. museum