Intime Einblicke der Schauspielerin Charlotte Gainsbourg

Kultur / 08.07.2021 • 22:37 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Cannes Die Schauspielerin Charlotte Gainsbourg hat bei den Filmfestspielen Cannes ihr Regiedebüt präsentiert und gibt mit dem Dokumentarfilm „Jane by Charlotte“ intime Einblicke in die Beziehung zu ihrer Mutter Jane Birkin. Das Projekt sei auch eine Möglichkeit gewesen, „ihr näher zu kommen“, sagte Gainsbourg. Das Filmvorhaben sei aber beinahe gescheitert, als sich Birkin (74) nach dem ersten Interview davon zurückziehen wollte. Zwei weitere Jahre habe es gedauert, bis Gainsbourg das Material wieder zur Hand genommen habe. Dabei wollte sich die 49-jährige Schauspielerin eigentlich stets von ihren prominenten Eltern – ihr Vater war Sänger Serge Gainsbourg – emanzipieren. „Ihre Persönlichkeiten sind einfach so stark, ich musste davon wegkommen“, sagte sie. „Aber mittlerweile bin ich gelassener.“

Applaus für „Die Große Freiheit“

Langer, herzlicher Applaus stand am Ende der Premiere des Films „Die Große Freiheit“ des österreichischen Regisseurs Sebastian Meise bei den Filmfestspielen in Cannes. Die österreichisch-deutsche Produktion behandelt die Verfolgung von Homosexuellen in Nachkriegsdeutschland und zeigt eine berührende Geschichte von der Suche nach Zuneigung hinter Gefängnismauern.