Christa Dietrich

Kommentar

Christa Dietrich

Mangelhafte Kommunikation des Landes

Kultur / 10.01.2022 • 21:48 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zu Beginn der Pandemie war die Art der Kommunikation zwischen Regierung und Kulturveranstaltern erbärmlich. Wobei dies noch höflich ausgedrückt ist. Nach fast zwei Jahren und nach Auftrittsverboten, die dem Symphonieorchester Vorarlberg (SOV) beispielsweise erst bei der Generalprobe einer Konzertfolge bekanntgegeben wurden, sollte sich die Information verbessern. Das müsste man meinen. Nach einigen guten Ansätzen erfolgte nun der Rückfall.

Noch am vergangenen Freitag hieß es vonseiten der Kulturabteilung im Amt der Landesregierung, dass man die am Sonntag auslaufenden, schärferen Auflagen in Vorarlberg mit nur 500 zugelassenen Besuchern bei Veranstaltungen nicht verlängert. Die SOV-Leitung plante. Am Montagabend hieß es, dass die Auflagen nun doch bis 20. Jänner gelten. Etwa 2000 Ticketbesitzer müssen abgewiesen werden. Am 21. Jänner ist ein Konzert der Wiener Symphoniker in Bregenz geplant. Vielleicht fällt die Entscheidung, was gilt, bevor das Publikum im Saal sitzt. Nach dem kulturfeindlichen Verschludern von Infos, wagt man dies allerdings kaum zu hoffen.

Christa Dietrich

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