Von Angelika Kauffmann bis Wolfgang Laib

Kultur / 14.01.2022 • 18:57 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Wolfgang Laib mit einer Arbeit aus Blütenpollen im Kunsthaus Bregenz. R. Sagmeister
Wolfgang Laib mit einer Arbeit aus Blütenpollen im Kunsthaus Bregenz. R. Sagmeister

Das Bündner Kunstmuseum gibt sich in diesem Jahr regional und international.

Chur Das Bündner Kunstmuseum in Chur konnte seinen Sammlungsbestand mit Werken der aus dem Bregenzerwald stammenden Künstlerin Angelika Kauffmann (1741-1807) in bedeutendem Maß ausweiten. Anlass war eine Schenkung von Johannes Fulda, der eine herausragende Werkgruppe zusammengetragen hatte. Sie wird ab 12. März bis Ende Juli dieses Jahres präsentiert. Zu den Sammlungspräsentationen zählen zudem Arbeiten, die dem Expressionismus zuzuordnen sind. Dreh- und Angelpunkt ist der deutsche Maler Ernst Ludwig Kirchner, der eine Zeitlang in Davos lebte. In seinen frühen Jahren in seiner Wahlheimat hat er einen intensiven künstlerischen Austausch mit jüngeren Künstlern geführt, unter anderem mit den Gründungsmitgliedern der Basler Künstlergruppe „Rot-Blau” Hermann Scherer, Albert Müller und Paul Camenisch.

Im Programm der Wechselausstellungen sind Arbeiten der aus Chur stammenden Künstlerin Ursula Palla (geb. 1961) vertreten. In ihrem Schaffen verflicht sie Video mit Raumskulpturen und arbeitet mit empfindlichen Materialien wie gegossenem Zucker, Kohlestaub oder Schnee. Die Fragilität von Natur- und Tierwelt steht im Fokus vieler Werke. Das Schaffen des deutschen Künstlers Wolfgang Laib (geb. 1950), der vor Jahren mit Installationen im Kunsthaus Bregenz vertreten war, zeichnet sich durch eine tiefe Beziehung zur Natur aus. Der Künstler arbeitet mit natürlichen Materialien wie Pollen, Reis, Milch oder Bienenwachs.

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