Doppelleben und Doppelmoral

Kultur / 19.01.2022 • 17:03 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Doppelleben und Doppelmoral
“Moneyboys” sind männliche Prostituierte, die oft mit dem verdienten Geld ihre Familie unterstützen. 

„Moneyboys“ rückt homosexuelle Beziehungen ins Zentrum.

Drama C.B. Yi ist ehemaliger Schüler von Altmeister Michael Haneke an der Film­akademie Wien und konnte im vergangenen Jahr seinen Debütfilm „Moneyboys“ bei den Filmfestspielen von Cannes präsentieren. Nun ist das Werk, das homosexuelle Beziehungen ins Zentrum rückt, die sich unter widrigsten Umständen zu behaupten haben, in den heimischen Kinos zu sehen. „Moneyboys“ sind männliche Prostituierte, die oft mit dem verdienten Geld ihre Familie unterstützen. Doch in China ist es ein gefährliches Unterfangen und bedeutet ein Doppelleben: Prostitution ist streng verboten und die Polizei greift hart durch. Der Film zeigt dieses Doppelleben am Rande der Kriminalität in atmosphärisch dichten Bildern, bei denen eine Landschaft und Gesellschaft porträtiert werden, die nicht an einen österreichischen Film denken lässt.

Moneyboys

Regie C.B. Yi

Darsteller Kai Ko, Lin Zhengxi, Chloe Maayan, Bai Yufan, Sun Qiheng

Start 21. Jänner, Rio Kino Feldkirch

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