Film ab Neu im Kino

Kultur / 19.01.2022 • 17:03 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Wer tröstet die kleine Laura? Natürlich: ein kleiner, leuchtender Stern, den es auf die Erde verschlägt. Warner

Wer tröstet die kleine Laura? Natürlich: ein kleiner, leuchtender Stern, den es auf die Erde verschlägt. Warner

Die Chronik eines ­schleichenden Sterbens

Drama Benjamin ist Schauspiellehrer und hat nur noch kurze Zeit zu leben. Der 40-jährige leidet an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Mit „In Liebe lassen“ macht sich Emmanuelle Bercot an ein schwieriges Thema: die Chronik eines schleichenden Sterbens. Die französische Regisseurin und Schauspielerin filmt Leben und Tod mit außergewöhnlicher Intimität und Behutsamkeit. Bercot hat den Tod nicht romantisiert. Ohne Pathos hält die Kamera das Sterben fest, das sich knapp über ein Jahr hinzieht. Benjamin lernt, mit der Krankheit zu leben – oder zu Lebzeiten zu sterben, worauf im Französischen der Filmtitel „De son vivant“ anspielt. In dieser Zeit kommen viele Ängste in ihm hoch, vor allem die, dass er eigentlich niemandem wichtig war und die Welt als Versager verlässt. Die Stärke des Films basiert auf dem Schauspielduo Benoît Magimel als Benjamin und Catherine Deneuve als seine Mutter Crystal. Die Figur des Arztes Dr. Eddé verkörpert der echte Onkologe Gabriel Sara. „In Liebe lassen“ läuft ab 21. Jänner im Rio Kino in Feldkirch und im Cinema Dornbirn.

 

Kinderbuchklassiker strahlt auf der Leinwand

Familienfilm Vor 25 Jahren erschien „Lauras Stern“ von Klaus Baumgart. In über 20 Sprachen wurde die erfolgreiche Reihe übersetzt. Außerdem gibt es eine TV-Serie und eine animierte Kinoadaption von 2004. Nun kam eine Version mit echten Darstellern ins Kino. Es geht auch hier um die kleine Laura, ihren noch kleineren Bruder, um einen leuchtenden Besucher aus der Himmelswelt und um den Umzug vom Land in die Stadt. Emilia Kowalski schlüpft in die Rolle der Laura, an ihrer Seite sind Darsteller wie Ludwig Trepte und Luise Heyer. „Lauras Stern“, aktuell in den Kinos.

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